Tangonautics: über uns

Was macht Tangonautics so besonders?

  • Andreas ist seit 2010 zertifizierter Lehrer für Tango Argentino mit internationaler Erfahrung: Im Juni 2016 wurde er zusammen mit seiner Tanz- und Lebenspartnerin Manuela in Buenos Aires als „Botschafter des Tango Argentino“ im Club Gricel öffentlich geehrt.
  • Andreas 7-jährige Musik-Ausbildung (klassische & Flamenco-Sologitarre) und seine Ausbildung als zertifizierter Tango-Trainer, -Lehrer und Choreograph in München und Buenos Aires sind die Basis für solide Kenntnisse, die wir gemeinsam erfolgreich umsetzen werden.
  • Aus den Augen aus dem Sinn? Nicht bei uns. Wir verstehen uns als Dienstleister an den Schülern: Wir unterstützen mit Videos zu jeder Tangostunde, die unseren Schülern per E-Mail gesendet werden. Außerdem sind HD-Video Analysen sind ein elementarer Bestandteil unseres Unterrichts, die wir unseren Schülern kostenlos auf dem Video-Portal VIMEO bereitstellen.
  • Abschließend stellt sich die Frage, woher Menschen, die neu zum Tango kommen, wissen sollen, was sich auf einer Tango-Tanzveranstaltung (Milonga) gehört, und was nicht?! Wir als nicht-Argentinier sind alle Gäste in der Tangokultur, wir wachsen nicht von klein auf hinein, wie es früher in Argentinien üblich war. Es braucht also einen „Vermittler“ zwischen dem richtigen Leben und der Tangowelt. Nun, wer kann diese Funktion ausüben? Unseres Erachtens nach muss der Tangolehrer diese wichtige Position besetzen – er hat die nötige Praxiserfahrung. Wir vermitteln diesen Kodex in jedem Anfängerkurs: Vom galanten Auffordern hin, wie es in Buenos Aires üblich ist, bis zum ersten, gemeinsamen Milongabesuch nach etwa zehn Kurstagen.

Besonders ist auch: Tangonautics steht für soziales Tanzen!

  • Unter sozialem Tanzen verstehen wir das achtsame Miteinander aller Gäste auf der Milonga. Dreh- und Angelpunkt hierbei ist die  „Ronda“ (Span. Runde, Rundgang), in der sich die tanzen Paare im Idealfall in gleichmäßigen Abständen organisieren. In diesem Zusammenhang bedeutet soziales Tanzen, dass der Führende nicht nur für „seine“ Folgende tanzt, sondern auch für das Paar hinter und vor ihm.
    Das heisst konkret, dass ich als Führender nicht auf das vordere Paar zu nah auftanze oder gegen die Tanzrichtung agiere. Ein Führender sollte genug Ressourcen haben um neben den komplexen Führungsaufgaben auch die Paardynamik der unmittelbar ihn umgebenden Paare (tanzende UND nicht tanzende) im Auge zu behalten. Ähnlich wie im Straßenverkehr gilt: vorausschauend Fahren, respektive Tanzen!
  • Wir tanzen auf einer Milonga also in unserer Komfortzone, wir machen das, was wir gut können. Unsere Aufgabe als Tangolehrer ist es, diese Regeln zu unterrichten und selbst zu vorzuleben.
  • Soziales Tanzen bedeutet zusammengefasst die Berücksichtigung aller Codigos (Regeln) einer traditionellen Milonga, nicht nur während man sich in der Ronda befindet, sondern auch und gerade beim „Einfädeln“ in die tanzende Runde. Stichwort „Cabeceo zwischen Führenden“.
  • Aber nicht nur der Führende ist gefragt, sondern auch die Tanguera: Einige wenige Damen rennen den Herren voraus in die Ronda, ohne die tanzenden Paare zu beachten.  Das ist ungefähr so, als wenn jemand auf der Autobahn vom Standstreifen aus in den fließenden Verkehr fährt, ohne nach diesem zu schauen.
  • WENN jedoch einmal ein Zusammenstoß vorkommt (das kann ja passieren), dann sollte auf jeden Fall Blickkontakt gesucht werden und ggf. ist eine Entschuldigung fällig. Ein Abend ist leider allzu schnell ruiniert, wenn man in so ein „Hauen und Stechen“ involviert wird und die „Täter“ einfach weiter tanzen.
  • Nur wenn sich der überwiegende Großteil der Gäste an die Regeln hält, dann stellt sich auf einer Milonga eine schöne Stimmung durch das achtsame Miteinander ein. Um noch einmal den Straßenverkehr zu zitieren: Wir sind fest davon überzeugt, dass weniger Unfälle passieren würde, wenn man mehr aufeinander aufpassen würde und nicht ausschliesslich auf sich selbst fokussiert sich in einer Gemeinschaft bewegt.
  • Eine Milonga hat übrigens dann ein hohes Niveau, wenn diese Codigos gelebt werden, nicht wenn komplizierte Figuren getanzt werden. In diesem Sinne sind auch und gerade Anfänger, welche die Regeln kennen und danach agieren, sehr gerne auf Milongas gesehen.

Was bedeutet Tangonautics eigentlich? Taucht Ihr?

Nein, der Tangonaut ist ein von den „Argonauten“ abgeleiteter Neologismus: Die Geschichte vom Tangonauten ist die klassische Version einer „Mission Impossible“: Der Held muss in Erfüllung seiner Mission „das Unmögliche“ vollbringen. Die Geschichte hat alles, was ein Drama benötigt: Helden und Prinzessinnen, Zauberer und Drachen und in seinem Kern eine finstere Tragödie. Darüber hinaus ist es die Geschichte einer großen Fahrt, einer Reise in das Unbekannte.
Je weiter die Reise führt, desto überraschender sind manchmal die Funde und Erkenntnisse, und vor allem: sie können uralte „Gewissheiten“ in neuem Licht erscheinen lassen.

Tango München

Über Andreas de Ángela, zertifizierter Lehrer für Tango Argentino:

Nach sieben Jahren Privatunterricht in klassischer Gitarre und Flamenco-Sologitarre wurde Andreas 2002 nach Erscheinen von der CD/DVD „La Revancha del Tango“ von Gotan Project derart berührt, dass er sein musikalisches Schaffen aufgab und sich seitdem ganz dem Tango Argentino widmet. Es folgten viele Kurse, Privatunterricht und Workshops, hauptsächlich in München und Buenos Aires. Die Wichtigsten seiner LehrerInnen in Kürze:

Oscar Busso, Silvio Grand, José Vazquez, Fabián Peralta, Horacio Godoy, Virginia Gomez & Christian Marquez und (fast) alle Münchner LehrerInnen.

  • 2009-2010: Ausbildung zum zertifizierten Tango Argentino-Trainer & -Lehrer durch Oscar Busso.
  • 2009 Gründungsjahr von Tangonautics – Tango Argentino München.
  • Von November 2011 bis Januar 2012 Aufenthalt in Buenos Aires und Tango-Arbeit mit: Oscar Busso, Silvio Grand, Ariadna Naveira & Fernando Sanchez, Juan Paulo Horvath & Victoria Galoto.
  • Dezember 2011 bis Januar 2012: Start der Ausbildung zum Tänzer, Lehrer und Choreograph mit Oscar Busso in Buenos Aires.
  • Seit März 2012: Weiterführung der Ausbildung zum Tänzer, Lehrer und Choreograph mit Oscar Busso in München.
  • April 2014: Gründung der Initiative Tangonautics – Tango Argentino im Allgäu.
  • September 2015: Tango-Unterricht mit Mariano „Chicho“ Frumboli & Juana Sepulveda, Michalis Souvleris & Maria Kalogera, Rui Barroso & Ines Gomes auf Kreta.
  • Seit Februar 2016: Gründung der Initiative Tangonautics – Tango Argentino Salzburg.
  • Mai bis Juli: 2016: Aufenthalt in Buenos Aires und Tango Arbeit mit Virginia Gomez & Christian Marquez („Los Totis“).
Tangonautics mit Virginia Gomez & Christian Marquez ("Los Totis") in Buenos Aires
Manuela & Andreas im Juni 2016 mit Virginia Gomez & Christian Marquez ("Los Totis") in Buenos Aires