Über Tangonautics

Andreas de Tangonautics - Dein privater Tangolehrer in München
Andreas de Tangonautics - Dein privater Tangolehrer in München

Tango Intensivunterricht für alle Niveaus

Tango Anfänger: Lernen Sie im Tangonautics Tangostudio München (Nähe Pasing) in entspannter und luxeriöser Atmosphäre den unvergleichlichen Zauber des Tango Argentino kennen. Wir machen Sie rundum fit für Ihren ersten Tangoabend.

Mittelstufe / Fortgeschrittene: Sie tanzen schon viele Jahre Tango Argentino und haben das Gefühl, sie kommen nicht weiter? Wir helfen, sich von der Figuren-Zentriertheit zu lösen und die Essenz des Tango Argentino zu entdecken.  Verbessern Sie Ihre Tanztechnik unter Zuhilfenahme von Videoanalysen und mit unserem MindMap unterstützten Unterrichtssystem. Profitieren Sie von Andreas Know-How und internationaler Erfahrung als Tangotänzer- und Lehrer.

Tango lernen mit Freude in München

  • Andreas 7-jährige Musik-Ausbildung (klass. Gitarre & Flamenco-Sologitarre) und seine 5 Jahre andauernde Ausbildung zum zertifizierter Tango-Trainer, -Lehrer und Choreograph in München und Buenos Aires sind die Basis für solide Kenntnisse, die wir gemeinsam erfolgreich umsetzen werden.
  • Aus den Augen aus dem Sinn? Nicht bei uns. Wir verstehen uns als Dienstleister an unseren Kunden:
    Wir unterstützen mit Videos zu jeder Tangostunde die unsere Schüler per E-Mail bekommen. Außerdem sind HD-Video Analysen sind ein elementarer Bestandteil unseres Unterrichts, die wir unseren Schülern kostenlos auf VIMEO bereitstellen.

Tangonautics & soziales Tango tanzen

Woher sollen Menschen, die neu zum Tango kommen, wissen was sich auf einer Tango-Tanzveranstaltung (Milonga) gehört, und was nicht? Wir als nicht-Argentinier sind alle Gäste in der Tangokultur, wir wachsen nicht von klein auf hinein, wie es früher in Argentinien üblich war. Es braucht also einen „Vermittler“ zwischen dem richtigen Leben und der Tangowelt. Nun, wer kann diese Funktion ausüben? Unseres Erachtens nach muss der Tangolehrer diese wichtige Position besetzen – er hat die nötige Praxiserfahrung. Wir vermitteln diesen Kodex in jedem Anfängerkurs: Vom galanten Auffordern hin, wie es auf traditionellen Milongas weltweit üblich ist, bis zum ersten, Milongabesuch nach etwa zehn Kurstagen.

Unter sozialem Tanzen verstehen wir das achtsame Miteinander aller Gäste auf der Milonga. Dreh- und Angelpunkt hierbei ist die „Ronda“ (Span. Runde, Rundgang), in der sich die tanzen Paare im Idealfall in gleichmäßigen Abständen organisieren. In diesem Zusammenhang bedeutet soziales Tanzen, dass der Führende nicht nur für „seine“ Folgende tanzt, sondern auch für das Paar hinter und vor ihm.
Das heisst konkret, dass ich als Führender nicht auf das vordere Paar zu nah auftanze oder gegen die Tanzrichtung agiere. Ein Führender sollte genug Ressourcen haben um neben den komplexen Führungsaufgaben auch die Paardynamik der unmittelbar ihn umgebenden Paare (tanzende UND nicht tanzende) im Auge zu behalten. Ähnlich wie im Straßenverkehr gilt: vorausschauend Fahren, respektive Tanzen!

Wir tanzen auf einer Milonga also in unserer Komfortzone, wir machen das, was wir gut können. Unsere Aufgabe als Tangolehrer ist es, diese Regeln zu unterrichten und selbst zu vorzuleben.

Soziales Tanzen bedeutet zusammengefasst die Berücksichtigung aller Codigos (Regeln) einer traditionellen Milonga, nicht nur während man sich in der Ronda befindet, sondern auch und gerade beim „Einfädeln“ in die tanzende Runde. Stichwort „Cabeceo zwischen Führenden“.

Aber nicht nur der Führende ist gefragt, sondern auch die Tanguera: Einige wenige Damen rennen den Herren voraus in die Ronda, ohne die tanzenden Paare zu beachten. Das ist ungefähr so, als wenn jemand auf der Autobahn vom Standstreifen aus in den fließenden Verkehr fährt, ohne nach diesem zu schauen.

WENN jedoch einmal ein Zusammenstoß vorkommt (das kann ja passieren), dann sollte auf jeden Fall Blickkontakt gesucht werden und ggf. ist eine Entschuldigung fällig. Ein Abend ist leider allzu schnell ruiniert, wenn man in so ein „Hauen und Stechen“ involviert wird und die „Täter“ einfach weiter tanzen.

Nur wenn sich der überwiegende Großteil der Gäste an die Regeln hält, dann stellt sich auf einer Milonga eine schöne Stimmung durch das achtsame Miteinander ein. Um noch einmal den Straßenverkehr zu zitieren: Wir sind fest davon überzeugt, dass weniger Unfälle passieren würde, wenn man mehr aufeinander aufpassen würde und nicht ausschliesslich auf sich selbst fokussiert sich in einer Gemeinschaft bewegt.

Eine Milonga hat übrigens dann ein hohes Niveau, wenn diese Códigos gelebt werden, nicht wenn komplizierte Figuren getanzt werden. In diesem Sinne sind auch und gerade Anfänger, welche die Regeln kennen und danach agieren, sehr gerne auf Milongas gesehen.

Soziales Tanzen ist in unserem Unterricht ein zentrales Thema.

Was bedeutet Tangonautics eigentlich?

„Tangonautics“, bzw. der Tangonaut ist ein Neologismus, abgeleitet von den Argonauten aus der griechischen Mythologie:

Die Geschichte vom Tangonauten ist die klassische Version einer „Mission Impossible“: Der Held muss in Erfüllung seiner Mission „das Unmögliche“ vollbringen. Die Geschichte hat alles, was ein Drama benötigt: Helden und Prinzessinnen, Zauberer und Drachen und in seinem Kern eine finstere Tragödie. Darüber hinaus ist es die Geschichte einer großen Fahrt, einer Reise in das Unbekannte.
Je weiter die Reise führt, desto überraschender sind manchmal die Funde und Erkenntnisse, und vor allem: sie können uralte „Gewissheiten“ in neuem Licht erscheinen lassen.

Der Text vorgelesen von Ani aus Armenien:

Tangonautics Werbepartner O2

Die „Tango Vita“ von Andreas de Tangonautics

Nach sieben Jahren Privatunterricht in klassischer Gitarre und Flamenco-Sologitarre wurde Andreas 2002 nach Erscheinen von der CD/DVD „La Revancha del Tango“ von Gotan Project derart berührt, dass er sein musikalisches Schaffen aufgab und sich seitdem ganz dem Tango Argentino widmet. Es folgten viele Kurse, Privatunterricht und Workshops, hauptsächlich in München und Buenos Aires. Die Wichtigsten seiner LehrerInnen in Kürze:

Oscar Busso, Silvio Grand, José Vazquez, Fabián Peralta, Horacio Godoy, Virginia Gomez & Christian Marquez und (fast) alle Münchner LehrerInnen.

  • 2009-2010: Ausbildung zum zertifizierten Tango Argentino-Trainer & -Lehrer durch Oscar Busso.
  • 2009 Gründungsjahr von Tangonautics – Tango Argentino München.
  • Von November 2011 bis Januar 2012 Aufenthalt in Buenos Aires und Tango-Arbeit mit: Oscar Busso, Silvio Grand, Ariadna Naveira & Fernando Sanchez, Juan Paulo Horvath & Victoria Galoto.
  • Dezember 2011 bis Januar 2012: Start der Ausbildung zum Tänzer, Lehrer und Choreograph mit Oscar Busso in Buenos Aires.
  • Seit März 2012: Weiterführung der Ausbildung zum Tänzer, Lehrer und Choreograph mit Oscar Busso in München. Andreas erhält seine dritte Zertifizierung.
  • April 2014: Gründung der Initiative Tangonautics – Tango Argentino im Allgäu.
  • September 2015: Tango-Unterricht mit Mariano „Chicho“ Frumboli & Juana Sepulveda, Michalis Souvleris & Maria Kalogera, Rui Barroso & Ines Gomes auf Kreta.
  • Seit Februar 2016: Gründung der Initiative Tangonautics – Tango Argentino Salzburg.
  • Mai bis Juli: 2016: Aufenthalt in Buenos Aires und Tango Arbeit mit Virginia Gomez & Christian Marquez („Los Totis“).
  • Oktober 2017: Unterricht mit Sebastian Achaval & Roxana Suarez beim internationalen Tango Festival auf Mallorca.
  • Juni 2018: Einladung vom Präsidenten der „Asociación de Comunicadores y Promotores del Tango Argentino“ in Buenos Aires, als Gründungsmitglied beizutreten. Protango ist eine staatlich anerkannte Marke Argentiniens.

Reflektion von und über Andreas:

Das scheint an dieser Stelle wie ein Klischee zu sein, aber es wird nie aufhören, wahr zu sein. Zu denken, dass du gut in etwas bist, bedeutet, dass du deine Bemühungen, es zu lernen, nicht ausdehnst und dass du alles ausschließt, was nicht leicht zu deinem wahrgenommenen Talent passt.

Wenn du ein erstaunlicher Tangolehrer bist, musst du auch ein ebenso erstaunlicher Schüler sein. Nachdem ich diesen Artikel geschrieben hatte, fragte ich mich: Was kann ich noch lernen? Welche  Schwächen habe ich noch?